DGEP Doppel-Event „Forschung trifft Kultur” 20. Mai in Goslar Vorträge im Henry`s und Benefiz Open Air auf dem Markplatz
„Ich habe zuerst in mir geforscht und Kultur wurde meine Sprache”, sagt Cornelia Buhl (54) Liedermacherin und Sängerin aus Goslar und Gründerin der „Deutschen Gesellschaft zur Erforschung der Polycythaemia vera” e.V. mit Sitz in Goslar. Unter der Thematik “Forschung trifft Kultur” organisiert sie gleich zwei parallel laufende Benefiz-Events am Sonntag, den 20. Mai in Goslar.
Auf dem Goslarer Marktplatz erwartet uns ein Benefiz OPEN AIR von 15 Uhr bis 22 Uhr und im Kaiserringsaal des Henry`s Vorträge besonderer Redner. Das Grußwort des Landkreise überbringt die erste Kreisrätin des Landkreises Goslar – Frau Kathrin Weiher.
Als erste Rednerin wird Frau Andrea Freistein-Schade, Kulturbeauftragte im EFZN – Energie Forschungszentrum Niedersachsen – in einer kurzweiligen Rede „Forschung und Kultur” in Beziehung setzen und auf die historische Bedeutung der Untrennbarkeit beider Begriffe hinweisen.
Die DGEP konnte in ihrem gut einjährigen Bestehen bereits eine erste Zusammenarbeit mit der Universität in Magdeburg erreichen. Prof. Dr. Thomas Fischer, Direktor der Onkologie und Hämatologie der Universitätsklinik Magdeburg und Leiter der Forschungsabteilung an der Universität, wird die Veranstaltung in Goslar als zweiter Redner begleiten.
Der Professor wird die Arbeitsweisen seines international zusammengestellten Forscherteam und die neueren Wege Forschung, insbesondere der Genforschung vorstellen.
Ziel der DGEP ist es, die unheilbare und unbekannte Bluterkrankung, bei der der Körper viel zu viel und viel zu schlecht funktionierdes Blut herstellt, in den Focus von Öffentlichkeit und in Forschung zu bringen. Zwischen den Vorträgen bleibt Zeit für Gespräche und Fragen.
Auf dem Markplatz erwarten dem Zuhörer namhafte Liedermacher, Rock- und Pop-Sänger aus der Region zwischen Braunschweig und Goslar gestalten einen musikalischen Tag: Live, akustisch, teilweise unplugged und ehrlich.
Wer nun eine gedrückte Stimmung erwartet, der ist bei der Initiatorin Cornelia Buhl an falscher Stelle. Energiegeladen nimmt sie in ihrer Conni Buhl Band das Mikro in die Hand und besingt ihre Vorstellungen von der Welt in ausdrucksvollen Songs und nachdenklichen Balladen. Unterstützt wird sie dabei von regionalen Musikergrößen, wie die Müller & Platemeier Combo Lyrische Grooveband aus Braunschweig, Tutti Liedermacher, Ulf Hartmann – Liedermacher, Zitrone Rock- Punkfolkmusiker und Cabarettist, The Breeze – Bluesrockband und Liedermacher Frank Bode sowie Thomas Amthor – Irish Folk Musiker. Gemeinsam wollen die Musiker mit ihren kulturellen Beiträgen ihre Unterstützung für die DGEP zum Ausdruck bringen.
Ein DGEP Stand gibt Informationen und Flyer über die Kulturarbeit.
Mit „Forschung trifft Kultur” durchbricht die DGEP starre Denkweisen, kommuniziert ein ernstes Thema auf unterhaltsame Weise und baut Berührungsängste ab. Ein Konzept, das aufgeht und bereits am 20. Oktober in ähnlicher Form auch in Magdeburg durchgeführt werden soll. Hierfür konnte Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper als Schirmherr gewonnen werden. Wer einen Sitzplatz zu den Vorträgen im Kaiserringsaal des Henry`s reservieren möchte, kann sich dort telefonisch anmelden. Eintritt frei – Spenden an die DGEP erwünscht.
Hintergrundinformationen zur Polycythaemia vera:
Die seltene Blutkrankheit Polycythaemia vera führt zur Überproduktion der gesamten Blutmenge. Dieses unnatürliche Zellwachstum lässt das Blut zähflüssiger werden, was zu schwerwiegenden und sehr unterschiedlichen Erkrankungen und generell zu einer übermäßigen Belastung aller Organe führt.
Aufgrund dieser Vielschichtigkeit wird die Erkrankung von Ärzten oft nicht erkannt und diagnostiziert. Wer denkt schon bei Beschwerden wie Kopfschmerzen, Augenflimmern, Durchblutungsstörungen in Händen und Füßen, Herzinfarkten, Thrombosen und Schlaganfällen an Polycythaemia vera? Genau hier setzt die Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung der Polycythaemia vera e.V. an.
Zur DGEP: Die Deutsche Gesellschaft zur Erforschung der Polycythaemia vera e.V. (DGEP) wurde im November 2010 durch Cornelia Buhl ins Leben gerufen.
Ziel ist es, die Erforschung dieser unheilbaren Erkrankung in ihren Grundlagen voranzutreiben, um in der Zukunft Patienten helfen oder gar heilen zu können. Hierzu werden wissenschaftliche Kräfte gebündelt und ehrenamtliche Unterstützung für Veranstaltungen und Aktionen benötigt. Eine Mitgliedschaft in der DGEP ist bereits zum Jahresbeitrag von 20 € möglich und Spenden sind dringend erwünscht. Genauere Informationen hierzu sind auf der Webseite des Vereins unter
www.dgep.de abrufbar.
Kontakt:
Cornelia Buhl, Deutsche Gesellschaft zur Erforschung der Polycythaemia vera e.V. Lampestr. 26, 38640 Goslar, Tel. 05321 7097898, info@dgep.de, www.dgep.de






